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Landesspezifische Sicherheitshinweise· Erdbebengefahr! · in den Städten San Salvador, La Paz, La Libertad und Sonsonate kommt es regelmäßig zu Überfällen · hohe Kriminalitätsrate · viele Menschen sterben täglich durch Tötungsdelikte
Allgemeine ReiseinformationenAufgrund des langjährigen bewaffneten Konfliktes ist die touristische Infrastruktur jedoch noch schwach ausgeprägt. Erst seit kurzem versucht die salvadorianische Regierung das Land für Touristen wieder attraktiver zu gestalten. Im Straßenverkehr ist erhöhte Vorsicht wegen des oft schlechten Zustandes der Fahrbahnen und der allgemein gefährlichen Fahrweise geboten. Reisende sollten sich auf die Hauptstraßen beschränken. Grundsätzlich sollten Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit unterlassen werden. Besondere Vorsicht ist beim Baden im Meer wegen der gefährlichen Meeresströmungen angebracht. Da diese Unterwasserströmungen bis dicht an den Strand heranreichen, sollte man nicht hinausschwimmen. Lebensrettungsschwimmer oder Rettungsboote gibt es normalerweise nicht. Es besteht die Möglichkeit, dass sich Haifische in die Nähe der Küste verirren.
EinreisebestimmungenFür die Einreise nach El Salvador benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum (Aufenthalt bis zu 90 Tagen). Bei der Einreise sollte darauf geachtet werden, dass die Bewilligung, die im Pass eingetragen wird, für den gesamten Aufenthalt eingetragen wird, um eine spätere Verlängerung der Einreisebewilligung zu vermeiden. Passagiere sollten bei Ausreise mindestens 3 Stunden vor Abflug am Flughafen sein. Erfolgt die Einreise mit einem Fahrzeug, muss dieses beim Zoll deklariert werden. Deutsche Staatsangehörige benötigen bei Reisen über die USA maschinenlesbare Reisepässe. Es ist ratsam den Reisepass im Hotelsafe sicher zu verwahren und sich gegenüber den salvadorischen Behörden bei kleineren Touren oder am Strand mit einer beglaubigten Passkopie auszuweisen.
Besondere ZollvorschriftenDie Flüge von und nach El Salvador führen meistens über die USA. Dort herrschen besondere Zollvorschriften, z. B. die Einfuhr von Lebensmitteln. Informieren Sie sich ggf. vorher z. B. bei der zuständigen US-amerikanischen Vertretung. Mittlerweile herrschen für gewisse Lebensmittelprodukte auch Einfuhrbeschränkungen für Europa. Die Ausfuhr von Antiquitäten, archäologischen Fundstücken oder Tieren ist in vielen Ländern unter Androhung hoher Strafen verboten. Verzichten Sie auf Produkte wie: Schildkröteneier und andere Produkte aus dem toten Körper von Schildkröten, andere lebende oder ausgestopfte Tiere, Kroko- und Schlangenhaut, Korallen und Muscheln, Schmetterlinge, Kakteen und Orchideen
Besondere strafrechtliche BestimmungenBesondere Vorsicht sollten Sie beim Führen eines Kraftfahrzeugs walten lassen. Bei einem Unfall mit Personenschaden droht eine sofortige Inhaftierung (bis zu 72 Stunden) sowie Beschlagnahmung von Papieren und Fahrzeug. Vor Drogenkonsum wird ausdrücklich gewarnt. Selbst bei Mitführung weniger Gramm für den Eigenbedarf drohen hohe Strafen. Haftstrafen müssen unter schwer erträglichen Bedingungen in El Salvador verbüßt werden. Der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen wird in El Salvador unnachsichtig verfolgt und mit hohen Strafen belegt. Verstöße gegen Ausfuhrbestimmungen im Hinblick auf Antiquitäten, geschützte Tiere und Pflanzen können strafrechtlich verfolgt werden. Medizinische HinweisePflichtimpfungen sind nicht erforderlich, außer man reist aus sog. gelbfieberendemischen Gebieten nach El Salvador ein. Hier ist dann eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Es kann der Fall sein, dass bei der Einreise ein Cholera-Impfzertifikat verlangt wird. Für Kurzaufenthalte im Gastland empfiehlt sich ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie; bei einem längerfristigen Aufenthalt sind Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, und Tollwut empfehlenswert. In El Salvador sind Erkrankungen an Denguefieber häufig. Insbesondere während der Regenzeit nimmt die Krankheit epidemische Ausmaße an. Die Übertragung der Krankheit, die bei schwerem Verlauf zum Tode führen kann, erfolgt durch Mückenstiche. Der Schutz vor Mückenstichen ist daher besonders wichtig, z.B. durch Benutzung von Moskitonetzen und/oder durch Verwendung mückenabweisender Mittel. Reisende sollten bei ihrer Unterkunft und beim Essen und Trinken besonderen Wert auf Sauberkeit und strikte Einhaltung von Hygienemaßnahmen legen. Roher Salat und Obst sollten nur in Restaurants mit gutem hygienischem Standard verzehrt werden. Als Trinkwasser sollte nur sauberes Wasser verwendet werden; Leitungswasser sollte abgekocht sein.
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