Nicaragua
 

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Ländername

Republik Nicaragua (República de Nicaragua)

Klima

Tropisch

Lage

Zentralamerika

Größe des Landes

130.700 qkm

Hauptstadt

Managua (1,5 Mio. Einwohner)

Bevölkerung

5,48 Mio. Einwohner, davon 85% Weiße und Mestizen, 10% Creolen, 5% Indios (Sumu, Miskito, Rama)

Landessprachen

Spanisch, Creolisch (Karibik-Englisch),
Indiosprachen (Miskito, Sumu, Rama, Garífona)

Religion

Römisch-katholisch (80%), protestantische Religionsgemeinschaften (20%)

Regierungsform

Republik mit präsidialer Verfassung

 

 

 

 

 

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Nicaragua ist erdbebengefährdet (besonders die Hauptstadt Managua).

Nicaragua liegt in der hurrikangefährdeten Zone (Hurrikansaison: ca. Juni bis November). In den Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega, Estelí und Matagalpa abseits der Städte sind Polizei und Armee in den dünn besiedelten Landregionen nicht immer in der Lage, die Sicherheit zu garantieren. Gleiches gilt für die Región Autónoma del Atlantico Norte (RAAN), hier insbesondere für die Städte Siuna, Bonanza und La Rosita. Im Straßenverkehr ist wegen des oft schlechten Zustands der Fahrbahnen, der oft kaum fahrtüchtigen Fahrzeuge sowie der teilweise unberechenbaren Fahrweise Einheimischer besonders umsichtiges und defensives Verhalten geboten. Generell sollten bei Überlandfahrten nur Geländefahrzeuge benutzt werden. Von Nachtfahrten wird abgeraten. Bei Reisen mit dem Mietwagen wird davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen. Sollten Sie in einen Unfall verwickelt werden, bewegen Sie bitte auf keinen Fall Ihr Fahrzeug vom Fleck, da Ihnen sonst automatisch die Schuld am Unfall zugesprochen wird!

In der Umgebung des Busbahnhofes der Firma TICABUS kam es in der Vergangenheit immer häufiger zu bewaffneten Raubüberfällen. Reisende, die mit dem Bus aus Costa Rica oder Honduras ankommen, sollten dort äußerste Vorsicht walten lassen.

Wertsachen sollten Sie nur in unbedingt erforderlichem Umfang mitführen und auf Schmuck (auch billigen Modeschmuck) ganz verzichten. Die Kleidung sollte sich der Umgebung anpassen und unauffällig und leger sein. Auch von der Benutzung von Taxen nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten, Von Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit sollte abgesehen werden.

In Managua wird beim Besuch der beiden großen Märkte (Mercado Roberto Huembes und Mercado Oriental), dem Bereich um die alte Kathedrale und auf allen Busbahnhöfen (insb. Ticabus) erhöhte Vorsicht vor Diebstahl empfohlen. Auch in den Städten Granada und León kam es in den vergangenen Wochen zu verschiedenen bewaffneten Raubüberfällen.

Grundkenntnisse im Spanischen sind in Nicaragua unerlässlich. Nur vereinzelt kann man sich auch mit Englisch notdürftig behelfen.

Euros werden nicht akzeptiert. Nur bei einer Bank (BAC) kann man mit Verlusten Euros umgetauschen. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar oder in Form von Reiseschecks. Bargeld sollte in mehreren Portemonnaie, Brustbeutel, Geldgürtel, etc gelagert werden. Kreditkarten (Visa und Mastercard) werden in den meisten öffentlichen Instuitionen und Hotels akzepiert..

Es ist aufgrund der häufigen Passdiebstähle ratsam, den Reisepass im Hotelsafe sicher zu verwahren und sich gegenüber den nicaraguanischen Behörden bei kleineren Touren oder am Strand mit einer beglaubigten Passkopie auszuweisen, die neben der Passseite mit den personenbezogenen Angaben auch die Seite mit dem nicaraguanischen Einreisestempel beinhaltet.

Reisende sollten sich auch bei der nicaraguanischen Botschaft in Berlin sowie später am Grenzübergang über mögliche aktuelle Gefahren und Reisehindernisse erkundigen. Nehmen Sie keine Briefe, Päckchen etc. für andere mit über die Grenze! Frische Lebensmittel dürfen nicht nach Nicaragua eingeführt werden.

 

Einreisebestimmungen

Deutsche Touristen benötigen zur Einreise nach Nicaragua ihren deutschen Reisepass. Der deutsche Kinderausweis und der Kinderreisepass werden anerkannt. Es wird empfohlen, den Kinderausweis auch bei Kindern unter 10 Jahren mit einem Lichtbild versehen zu lassen. Der Eintrag eines Kindes in den Reisepass eines mitreisenden Elternteils ist gleichermaßen ausreichend.

Alle Einreisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Für touristische Reisen von bis zu 90 Tagen ist kein Einreisevisum erforderlich. Bei der Einreise wird jedoch der Erwerb einer Touristenkarte verlangt. Diese kostet derzeit bei Einreise auf dem Luftweg 5,00 US-Dollar, bei Einreise auf dem Landweg 7,00 US-Dollar. Bei der Ausreise vom Internationalen Flughafen Managua ist eine Gebühr von 32,00 US-Dollar zu zahlen, die nicht im Ticketpreis enthalten ist.

Die maximale visafreie Aufenthaltsdauer beträgt 3 Monate. Eine Verlängerung kann bei der nicaraguanischen Einwanderungsbehörde beantragt werden. Die bei Antragstellung vorzulegenden Unterlagen hängen vom Einzelfall ab. In der Regel werden zumindest folgende Unterlagen verlangt: Geburtsurkunde, Führungszeugnis des letzten Aufenthaltsstaates in legalisierter Form mit spanischer Übersetzung sowie eine Kaution in Höhe der Kosten eines Rückflugtickets (ca. 1.000,00 US-D).

Minderjährige, die nicht in Begleitung beider Elternteile reisen, sollten -um Schwierigkeiten von vorne herein zu vermeiden- eine notariell beglaubigte und in die spanische Sprache übersetzte Genehmigung der Sorgeberechtigten mit sich führen. Alleinerziehende sollten eine Sorgerechtsnachweis mit sich führen.

 

Das Auswärtige Amt empfiehlt für Reisen nach Nicaragua einen Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio und Diphtherie. (Bei einem Langzeitaufenthalt auch Impfungen gegen Typhus , Hepatitis B, ggf. Tollwut sinnvoll sein). In den ländlichen Gebieten Nicaraguas, bei Reisen an die Atlantikküste und in Sumpfgebiete gibt es ein mittleres Malariarisiko.

Auch sind durch Mücken übertragene Dengue-Virusinfektionen in ganz Nicaragua (auch in der Hauptstadt) relativ häufig. Aus diesem Grund empfiehlt sich ein intensiver Schutz gegen Mückenstiche. Es besteht Gefahr von Leptospirose-Epidemien.

Es wird zur Vorsicht bei Trinkwasser, Eis und frischem Gemüse geraten.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

 

 

 

 

 

 

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